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Denotat

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Non Serial

Denotat

Denotation / lat. denotare / bezeichnen

Während bei anderen Gemälden die Bezugnahme relativ leicht auszumachen ist, wird in meinen Arbeiten genau diese verhandelt.

Der Bildwerdungsprozess durchläuft verschiedene Ebenen. Es werden vom laufenden Fernseh- oder Computerbildschirm Digitalfotos ohne Stativ gemacht.

Der Inhalt des Programms/Films ist dabei obsolet. Das Ergebnis ist meist verwackelt und von Unschärfe, wie Schnappschüsse. Die Bilder werden in den Rechner gespielt wo sie als Datenmenge eigentlich nicht sichtbar sind.

Allein der Computer zeigt auf dem Bildschirm das gerechnete Bild. Es ist also ephemer, flüchtig, da bei Stromausfall kein Bild sichtbar wäre. Auch auf dem Speichermedium ist es nicht sichtbar und unstofflich. Erst mit Hilfe eines Druckers werden die Datenmengen zum sichtbaren Bild. Dieses stellt nun ein verschwommenes Etwas dar, was mittels Malerei umgesetzt wird.

Worauf bezieht sich also ein Bild, wenn der Referent nicht sichtbar ist?

Unmittelbar wird auch die Frage nach dem Wert eines Bildes gestellt.

Ist ein Gemälde, das sich auf eigentlich nichts bezieht, anders zu bewerten, als eines mit klarer Bezugnahme auf ein haptisches Objekt?

Variationen (ohne Titel 34 - 39)

Der Ausgangspunkt dieser Gemälde ist eine „pixelige“ Schwarz - Weiss Vorlage, die ich in meinen vielen Vorlagen für den Zyklus „Denotat“ entdeckt habe. Diese bezieht sich wie der gesamte Zyklus auf ein beliebiges Filmstill, wobei mir nicht mehr klar war, was ihr Bildgegenstand ist. Das spannende am Malen war, das Unbekannte, das nicht Erkennbare umzusetzen.

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